Noch kein Schlichterspruch
Schlichtungsverhandlungen bei Lufthansa vertagt

ap FRANKFURT/M. Die Schlichtungsverhandlungen im Tarifkonflikt mit den Lufthansapiloten sind auch in der vierten Runde ohne Einigung vertagt worden. Wie das Büro des Schlichters Hans-Dietrich Genscher am Freitag mitteilte, werden die am Montag begonnenen Gespräche weiterhin in sehr konstruktivem Geist und erfolgsorientiert geführt. Am Donnerstag hatten sich die Vertreter der Lufthansa und der Pilotenvereinigung Cockpit intern beraten.

Für die Dauer der Schlichtungsverhandlungen wurde der Verzicht auf weitere Streiks vereinbart. Um keinen Druck auf irgendeine Seite auszuüben, wurde Stillschweigen über Ort und Terminplan vereinbart.

Die Gespräche zwischen der Fluggesellschaft und Cockpit waren 22. Mai in der siebten Runde ergebnislos abgebrochen worden. Die Piloten haben inzwischen ihre Forderung von zunächst 35 Prozent mehr Gehalt auf 24 Prozent für ein Jahr heruntergeschraubt. Die Fluggesellschaft offerierte nach eigenen Angaben erneut 13,6 Prozent mehr Gehalt mit vierjähriger Laufzeit plus eine variable Vergütung von zwei Monatsgehältern für das Jahr 2000. Vor Beginn der Schlichtung hatten die Piloten bereits drei Mal mit bis zu 24-stündigen Streiks ihren Forderungen Nachdruck verliehen.

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