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Presse: Lufthansa verschiebt Börsengang der Tochter LSG

Die Lufthansa will ihre Catering-Tochter LSG Sky Chefs einem Zeitungsbericht zufolge zwölf Monate später als geplant an die New Yorker Börse bringen. Das berichtet die "Börsen-Zeitung" in ihrer Donnerstagausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise.

dpa-afx FRANKFURT. Bisher war der Börsengang für Ende 2002 oder Anfang 2003 geplant. Bei Lufthansa war am frühen Morgen zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

LSG Sky Chefs hat den Angaben zufolge besonders unter den Auswirkungen der Attentate vom 11. September zu leiden. Die Lufthansa-Tochter ist stark in den USA aktiv. Deshalb würden bei Lufthansa für 2001 "erhebliche außerplanmäßige Abschreibungen" notwendig, schreibt das Blatt unter Berufung auf die Airline. Außerdem würden sich bei LSG notwendige Rückstellungen auf den Ertrag der Mutter auswirken.

Lufthansa erwäge zudem, auf ein Gesellschafterdarlehen an LSG Sky Chefs über 500 Mill. Euro ganz oder teilweise zu verzichten. Details könnten derzeit noch nicht genannt werden, sagte eine Unternehmenssprecherin der "Börsen-Zeitung".

Die Lufthansa hatte über ihre Service-Gesellschaft LSG erst Mitte 2001 das amerikanische Unternehmen Sky Chefs für rund 2,2 Mrd. DM übernommen. Die Übernahme hatte die Lufthansa mit einer Wandelanleihe über 500 Mill. Euro finanziert.

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