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Noch keine Einigung im Tarifkonflikt bei Volkswagen erreicht

Ohne absehbare Einigung sind am Mittwoch bei Volkswagen die Tarifverhandlungen für die 103 000 Beschäftigten der sechs westdeutschen Werke weitergegangen.

dpa-afx HANNOVER. Ohne absehbare Einigung sind am Mittwoch bei Volkswagen die Tarifverhandlungen für die 103 000 Beschäftigten der sechs westdeutschen Werke weitergegangen. Nach einer Nachtsitzung zeichnete sich auch am Vormittag in Hannover noch keine Lösung im Streit um die vom Unternehmen geplanten einschneidenden Kostensenkungen ab. Die IG Metall fordert Arbeitsplatzgarantien und zwei Prozent mehr Lohn. Das Unternehmen hat eine zweijährige Nullrunde verlangt.

Zwischenzeitlich war von Annäherungen die Rede gewesen. Hoffnungen auf einen Durchbruch in der Nacht bestätigten sich nicht. Beide Seiten betonten aber immer wieder das Interesse an einer Verhandlungslösung. In den vergangenen Tagen hatte die IG Metall ihren Forderungen mit umfangreichen Warnstreiks Nachdruck verliehen. Der VW-Betriebsrat drohte mit einer Eskalation des Konflikts.

Die IG Metall will vor allem eine per Tarifvertrag geregelte und konkret an die Produktionsplanung gekoppelte Absicherung der Arbeitsplätze in den westdeutschen VW-Werken durchsetzen. Außerdem verlangt die Gewerkschaft zwei Prozent mehr Lohn. Ursprünglich hatte sie vier Prozent mehr Geld gefordert.

Volkswagen will die Arbeitskosten bis 2011 um rund zwei Mrd. Euro oder 30 Prozent senken, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten. Kurzfristig will das Unternehmen die Einsparung von einer Milliarde Euro durchsetzen.

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