Noch keine Entscheidung gefallen
Daimler-Chrysler sieht hohes Synergiepotenzial bei Fuso

Durch einen möglichen Einstieg bei der Nutzfahrzeugsparte des Partners Mitsubishi Motors rechnet sich der Daimler-Chrysler-Konzern hohe Einsparmöglichkeiten aus.

Reuters HANNOVER. Sollte sich Daimler-Chrysler an der Mitsubishi-Nutzfahrzeugsparte Fuso beteiligen, sehe er hier ein "enormes Synergie-Potenzial", sagte der zuständige Vorstand des Stuttgarter Konzerns, Eckhard Cordes, am Dienstag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters in Hannover.

Cordes betonte, dass Daimler-Chrysler noch keine endgültige Entscheidung über ein erweitertes Engagement beim Partner Mitsubishi gefällt habe. Sollte jedoch die Nutzfahrzeugsparte des japanischen Autobauers ausgegliedert und Daimler-Chrysler an der neuen Gesellschaft einen Anteil erwerben, bleibe dies wohl eine Minderheitsbeteiligung. Ungeachtet dessen würde es sich aber nicht lediglich um eine Finanzanteil handeln. Vielmehr würde Daimler-Chrysler wahrscheinlich auch im Management der neuen Firma vertreten sein, fügte Cordes hinzu.

Der weltgrößte Nutzfahrzeughersteller Daimler-Chrysler hält bereits 37 Prozent an Mitsubishi Motors. Über eine Ausgliederung der Lkw-Sparte des japanischen Unternehmens wird bereits seit längerem spekuliert. Wie viel sich der Stuttgarter Konzern die mögliche Ausweitung des Mitsubishi-Engagements kosten lassen will, wollte Cordes nicht sagen.

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