„Noch keine Trendumkehr“
Kurs des Euro wieder gestiegen

Nach den deutlichen Kursverlusten der vergangenen Tage ist der Kurs des Euro am Freitag gestiegen und hat sich über der Marke von 1,14 $ stabilisiert.

HB/dpa FRANKFURT. Am Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung in Frankfurt 1,1441 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1413 (Donnerstag: 1,1432) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8762 (0,8747) Euro.

Der leichte Kursanstieg sei offenbar eine Gegenbewegung zu den deutlichen Kursverlusten der vergangenen Tage, sagte Rainer Sartoris vom Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt. Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA hätten eigentlich gegen einen Kursanstieg gesprochen. So wurde der Wert für das viel beachtete Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan für den Monat Juli im Vergleich zur Erstschätzung deutlich nach oben revidiert.

Eine Trendumkehr zu Gunsten des Euro sieht Sartoris jedoch nicht. Die Stimmung an den Devisenmärkten sei nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank günstig für den Dollar. "Der kleine Zinsschritt um 0,25 %punkte hat den Eindruck vermittelt, dass es nicht so schlecht um die US-Wirtschaft steht", sagte der Devisenexperte.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6901 (Donnerstag: 0,6870) britische Pfund, 136,76 (135,78) japanische Yen und 1,5452 (1,5394) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 345,50 (343,85) Dollar notiert. Der Kilobarren kostete 9 680 (9 700) Euro.

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