Noch letzte Fragen zu klären
Lucent will Glasfasersparte verkaufen

Der US-Telekomausrüster Lucent Technologies will seine Glasfasersparte für insgesamt 2,75 Mrd. $ an die japanische Firma Furukawa Electric und die amerikanische Corning Inc. verkaufen.

dpa NEW YORK. Furukawa, ein japanischer Glasfaserkabel-Hersteller, werde den größten Teil der Lucent-Sparte für 2,525 Mrd. $ übernehmen, berichtete das "Wall Street Journal" am Montag. Corning will 225 Mill. $ für das Lucent-Fasergeschäft in China zahlen, hieß es.

Eine Lucent-Sprecherin erklärte, die Verhandlungen zum Verkauf der Sparte bewegten sich. Die anderen Firmen nahmen keine Stellung. Die Lucent Optical Fiber Solutions Inc. -Sparte mit Sitz in Norcross (Georgia) produziert optische Fasern, Faserkabel und Spezialprodukte. Sie beschäftigt 6 000 Mitarbeiter.

Lucent muss die Sparte verkaufen, um den Rest der Mikroelektronik- Sparte Agere zu verselbstständigen. Außerdem benötigt das angeschlagene Unternehmen dringend Geld.

Es seien noch mehrere Probleme zu lösen, und eine Transaktion könnte noch platzen, schrieb die Zeitung. Die italienische Pirelli oder die französische Alcatel könnten auch in letzter Sekunde versuchen, Furukawa zu überbieten.

Furukawa will den Angaben zufolge nach dem Kauf zwei Joint-Venture mit der US-Firma Commscope für den Glasfaser-Teil der Lucent-Sparte bilden. Commscope, ein großer Kabelhersteller, würde 600 bis 700 Mill. $ in das Gemeinschaftsunternehmen investieren und zur Hälfte daran beteiligt werden.

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