Noch nicht beendet
Durchsuchungen im Komplex Bankgesellschaft Berlin

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat am Dienstag im Ermittlungskomplex Bankgesellschaft Berlin AG (BGB) die Räumlichkeiten einer in Berlin und Nürnberg ansässigen Rechtsanwaltskanzlei sowie die Privaträume von mehreren Anwälten und Steuerberatern durchsucht.

vwd BERLIN. Anlass für die Durchsuchungen waren die Ermittlungen zu den beiden geschlossenen Immobilienfonds "LBB Fonds Zwölf" und "IBV Fonds Deutschland Eins", deren Invesitionsvolumen 1,6 Mrd bzw 1,0 Mrd DEM beträgt, wie die Justizpressestelle weiter mitteilte.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehe der Verdacht, dass von den Immobilientöchtern der Bankgesellschaft Berlin mit Unterstützung der Mitarbeiter einer Rechtsanwaltskanzlei marode und unrentable Objekte erworben und in die mit umfassenden Garantien ausgestatteten Publikumsfonds eingebracht wurden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin würden in zwei Großverfahren geführt, die sich gegen 19 bzw. 16 Beschuldigte richten, darunter drei Rechtsanwälte und zwei Steuerberater, die der durchsuchten Kanzlei angehörten oder noch angehören. Die Durchsuchungen dauerten noch an.

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