Nokia, Sony und Philips kooperieren
Elektronik-Riesen mit neuer Drahtlos-Technologie

Der weltgrößte Handyhersteller Nokia, der niederländische Elektronikkonzern Philips und der japanische Computerhersteller Sony haben sich für die Entwicklung einer neuen drahtlosen Übertragungstechnologie zusammengetan.

HB HANNOVER. Das neue Verfahren, die sogenannte Near Field Communication (NFC), diene zur drahtlosen Verbindung von Geräten wie Digitalkameras, Mobiltelefonen und Notebooks auf kurzen Entfernungen von wenigen Zentimetern, teilten die Unternehmen am Donnerstag auf der weltgrößten Computermesse CeBIT mit. Die Konzerne gehen davon aus, dass die neue Technologie Ende 2004 auf dem Markt sein wird.

Als Beispiel für eine NFC-Nutzung wurde genannt, ein Nutzer könnte mit einem Mobiltelefon beispielsweise Tour-Informationen von einem mit einem Smart Chip versehenen Plakat seiner Lieblingsband herunterladen, indem er das Handy vor das Poster hält. Anschließend kann er die Tickets elektronisch kaufen und diese auf seinem Handy speichern. Am Tag des Konzerts wäre das Mobiltelefon die Eintrittskarte. Nokia will bereits Mitte des Jahres ein NFC-fähiges Handy vorstellen.

Eine Konkurrenz zu anderen drahtlosen Technologien für kurze Distanzen wie Bluetooth sehen die Konzerne nicht. "Bluetooth, Infrarot und andere drahtlose Systeme werden durch NFC nicht ersetzt, sondern ergänzt", sagte Timo Poikolainen, Nokia-Vice President Marketing. NFC basiert zum Teil auf der kontaktlosen Identifikations- Technik RFID, mit der zum Beispiel Waren Lagern oder Kaufhäusern markiert werden. Dabei werden aus nächster Entfernung Informationen aus einem Chip ausgelesen.

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