Nokia und Samsung bauen Vorsprung aus
Handy-Verkauf von Siemens schwächelt

Siemens muss im Geschäft mit Mobiltelefonen einen Rückschlag hinnehmen. Nach den jüngsten Zahlen des Marktforschers Gartner ging der Weltmarktanteil der Münchener im ersten Quartal um fast einen Prozentpunkt auf 7,6 % zurück. Samsung und Weltmarktführer Nokia legten dagegen deutlich zu.

cbu MÜNCHEN. Der Abstand von Siemens zur Nummer drei, Samsung, ist größer geworden. US-Konkurrent Motorola und Sony Ericsson rutschten noch stärker als Siemens ab.

Das Abschneiden der Deutschen sei ziemlich schwach und liege unter den Erwartungen, sagt denn auch Oppenheim-Analyst Frank Rothauge. Jetzt sei der Trend im laufenden zweiten Quartal entscheidend. Weitere Marktanteilsverluste wären bedenklich.

Rudi Lamprecht, Chef der Siemens-Mobilfunksparte, hatte noch im Februar das Ziel ausgegeben, der Konzern wolle überdurchschnittlich wachsen und Marktanteile gewinnen. Doch im ersten Quartal wuchs Siemens mit einem Plus von 5,7 % deutlich langsamer als der Handy-Weltmarkt.

"Wichtig ist für uns, dass wir weiter gewachsen sind", sagte gestern ein Siemens-Sprecher. Das erste Quartal sei traditionell schwach für Siemens. Zudem seien neue Produkte wie das Massengerät C 55 gerade erst auf den Markt gekommen. Der Konzern bleibe bei dem Ziel, Marktanteile zu gewinnen. In Europa sei ihm das mit einem Zuwachs von 16 % auf 18 % auch gelungen.

Im letzten Quartal 2002 hatte Siemens einen Rekordabsatz von mehr als elf Millionen Mobiltelefonen erreicht. Doch offenbar landeten viele Geräte in den Lagern der Händler. Im ersten Quartal setzten die Münchener nur noch 8,5 Mill. Geräte ab.

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