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Norcom rutscht 2000 tiefer in die roten Zahlen

Reuters MÜNCHEN. Der Münchener IT-Anbieter Norcom Information Technology AG hat seinen Verlust im vergangenen Jahr ausgeweitet und die im Januar vorgelegten vorläufigen Zahlen nach unten korrigiert. Der Fehlbetrag sei im Jahr 2000 auf 1,5 Mill. Euro von 0,9 Mill. Euro im Vorjahr gestiegen, teilte das am Neuen Markt notierte Unternehmen am Mittwoch mit. Im Februar hatte Norcom noch ein vorläufiges Jahresergebnis von minus 0,9 Mill. Euro bekannt gegeben. Das Unternehmen habe einen großen Forderungsposten abdiskontieren müssen, begründete ein Sprecher die Differenz. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) lag den endgültigen Zahlen zufolge bei minus 2,9 Mill. Euro, nach minus zwei Mill. Euro laut den vorläufigen Zahlen.

Das Ergebnis sei im vergangenen Jahr vor allem durch den Markteintritt in die USA, höhere Kosten bei Expansionen im In- und Ausland und Investitionen von 4,6 Mill. Euro in die Weiterentwicklung von IT-Sicherheitsprodukten belastet worden, teilte Norcom weiter mit. Mit liquiden Mitteln von 24 Mill. Euro zum Jahresende 2000 sei das finanzwirtschaftliche Fundament von Norcom solide.

Für die zweite Hälfte des laufenden Geschäftsjahres plant Norcom, wieder die Gewinnzone zu erreichen. Für das Gesamtjahr rechne das Unternehmen mit einem Ebit von vier bis sechs Mill. Euro und einem Umsatzanstieg auf 56 bis 60 Mill. Euro, hieß es in der Mitteilung. Im Jahr 2000 sei der Umsatz um 133 Prozent auf 34,2 Mill. Euro gestiegen, hieß es weiter.

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