Nordchina
Sicherheitsmängel nach Tod von 21 Schülern beklagt

Nach dem Tod von 21 Kindern beim Einsturz eines Treppengeländers in einer nordchinesischen Schule sind schwere Sicherheitsmängel festgestellt worden.

HB/dpa PEKING. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua vom Mittwoch war die Schule in der Stadt Fengzhen in der Inneren Mongolei nur für 800 Schüler ausgelegt, aber mit 1 500 Kindern belegt gewesen. Im Treppenhaus sollen elf von zwölf Glühbirnen defekt und es daher viel zu dunkel gewesen sein. Ein Lehrer habe den Direktor frühzeitig darauf aufmerksam gemacht, doch sei das Problem nicht behoben worden.

Experten untersuchten auch die Qualität des Geländers, das unter dem Ansturm der Kinder zum abendlichen Schulschluss nachgegeben hatte. Viele Kinder seien in der Dunkelheit niedergetrampelt worden, hieß es. Fünf Verantwortliche seien in Haft genommen worden, darunter der Schuldirektor, der für Sicherheit zuständige Lehrer sowie der Chef des Bauunternehmens, das die Schule im vergangenen Jahr fertig gestellt hatte. Die Kinder der Mittelschule waren etwa zwischen 12 und 15 Jahre alt.

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