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Nordkorea bestreitet Existenz von Urananreicherung

Peking (dpa) - Nordkorea hat die Existenz eines Programms zur Urananreicherung für Atombomben erneut bestritten. In den Arbeitsgesprächen vor der neuen Sechser-Runde über ein Ende seines Atomwaffenprogramms in Peking habe die nordkoreanische Seite dies bekräftigt.

Peking (dpa) - Nordkorea hat die Existenz eines Programms zur Urananreicherung für Atombomben erneut bestritten. In den Arbeitsgesprächen vor der neuen Sechser-Runde über ein Ende seines Atomwaffenprogramms in Peking habe die nordkoreanische Seite dies bekräftigt.

So zitierte es die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap einen Teilnehmer. Die Vorwürfe der USA, dass Nordkorea neben seinem Plutoniumprojekt auch eine Urananreicherung verfolge, hatten den Atomkonflikt vor 20 Monaten ausgelöst und sind einer der Hauptstreitpunkte in der dritten Runde in Peking, die von Mittwoch bis Samstag laufen soll.

Die Erwartungen für die Gespräche, an denen außer Nordkorea, den USA und China auch Südkorea, Japan und Russland teilnehmen, sind gedämpft. Doch zeichnete sich leichte Bewegung zwischen den Fronten ab. So einigten sich die Beteiligten darauf, zunächst über das von Nordkorea angebotene Einfrieren seines Nuklearprogramms sowie Inspektionen als ersten Schritt zu diskutieren.

Auch scheinen die USA ihre Forderung nach einer «vollständigen, überprüfbaren und unumkehrbaren Beseitigung», nicht mehr so demonstrativ in den Vordergrund zu stellen. US-Chefunterhändler James Kelly benutzte die von Nordkorea als «demütigend» kritisierte Formel bei seiner Ankunft in Peking nicht, sondern sprach zurückhaltender von einer «vollständigen Entnuklearisierung».

Nordkorea fordert Sicherheitsgarantien der USA und wirtschaftliche Hilfe im Gegenzug für ein Einfrieren seines Atomprogramms.

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