Nordöstlich der Hauptstadt Kathmandu
Mindestens 220 Tote bei Angriff maoistischer Rebellen in Nepal

Bei neuen Zusammenstößen zwischen maoistischen Rebellen und Sicherheitskräften in Nepal sind nach offiziellen Angaben mehr als 220 Menschen getötet worden.

afp KATHMANDU. Das nepalesische Staatsradio berichtete am Montag, die linksgerichteten Rebellen hätten Gebäude der Zivilverwaltung, des Militärs und der Polizei im Bezirk Solukhumbu attackiert.

Mindestens 200 der Angreifer sowie 17 Polizisten, vier Soldaten und zwei Zivilisten seien dabei ums Leben gekommen. Der Angriff nordöstlich der Hauptstadt Kathmandu sei bereits am Sonntag geführt worden, meldete der Rundfunk weiter. Den Angaben zufolge griffen 600 Rebellen auch den Tower des Flughafens in dem Bezirk an. Die Armee schickte demnach Verstärkung mit Hubschraubern.

Bereits in den vergangenen Tagen waren mehr als hundert Menschen bei Angriffen der Maoisten ums Leben gekommen. Die Rebellen führen seit 1996 einen "Volkskrieg" für die Abschaffung der Monarchie und eine Landreform zugunsten der landlosen Bauern. Sie kontrollieren weite Teile im Westen des Himalajastaates. In dem Konflikt wurden bislang mehr als 2000 Menschen getötet.

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