Nordrhein-Westfalen am stärksten betroffen
5000 Kurzarbeiter wegen BSE-Krise

Reuters BERLIN. Als Folge der BSE-Krise müssen nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" derzeit 5000 Beschäftigte in der Fleischwirtschaft kurz arbeiten. Am stärksten betroffen sei Nordrhein-Westfalen, wo nach Angaben des Landesarbeitsamtes bereits am 11. Januar 1650 Kurzarbeiter gezählt worden seien, berichtete die Zeitung am Samstag vorab. Die Zahl liege inzwischen wahrscheinlich bei 2000, zitierte das Blatt einen Behördensprecher. Es folgten Schleswig-Holstein mit 1100 Kurzarbeitern und Hessen mit etwa 360.

In Bayern, dem Zentrum der BSE-Fälle, hätten Ende Dezember knapp 350 Beschäftigte der Fleischwirtschaft Kurzarbeitergeld bezogen, berichtete die Zeitung weiter. Die Bundesanstalt für Arbeit und die Landesarbeitsämter rechneten in den nächsten mit einer weiteren Zunahme der Kurzarbeit in Schlachthöfen, Viehhandlungen, Metzgereien und Wurstfabriken. Nennenswerte Entlassungen habe es bislang aber nicht gegeben.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%