Normaler Betrieb am Flughafen
Frankfurter Hochhäuser bleiben geöffnet

Ungeachtet der Empfehlung der hessischen Landesregierung, "symbolträchtige Hochhäuser" sicherheitshalber geschlossen zu halten, wurde am Mittwochmorgen in fast allen Gebäuden normal gearbeitet. Der Betrieb am Frankfurter Flughafen verlief weitgehend normal.

dpa/rtr FRANKFURT/M. Am Tag nach den verheerenden Terroranschlägen in den USA sind die meisten Hochhäuser in Frankfurt am Main geöffnet geblieben. Ungeachtet der Empfehlung der hessischen Landesregierung, "symbolträchtige Hochhäuser" sicherheitshalber geschlossen zu halten, wurde am Mittwochmorgen in fast allen Gebäuden normal gearbeitet. Das betraf sowohl die Wolkenkratzer der Commerzbank als auch der Deutschen Bank, der Europäischen Zentralbank und der Hessischen Landesbank.

"Wir werden als Akt der Solidarität das Hauptquartier der Deutschen Bank offen halten, auch wenn dies kein normaler Tag wird", sagte Firmen-Sprecher Detlev von Rahmsdorf am Morgen. "Wir beugen uns dem Terrorismus nicht, es sei denn, der hessischen Landesregierung lägen konkrete Hinweise auf eine Gefährdung vor." Dies sei am Morgen nicht der Fall gewesen.

Lediglich im 256 hohen Bürogebäude Messeturm blieben am Mittwoch Büros unbesetzt. Unter anderem galt das am frühen Morgen für die Redaktion der britischen Nachrichtenagentur Reuters. Die Agentur arbeitete von anderen Niederlassungen aus, hieß es bei Reuters in Berlin.

Am Frankfurter Flughafen wurden für Mittwoch rund 80 Flüge nach Nord- und Mittelamerika gestrichen. Wie viele Passagiere davon betroffen sind, war zunächst unklar.

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