"Normales Niveau" noch nicht erreicht
Risikovorsorge der HVB weiter hoch

Nach dem ersten Verlust in der Firmengeschichte rechnet die Hypo-Vereinsbank (HVB) auch mit einem schwierigen Jahr 2003.

HB/dpa FRANKFURT. Die Risikovorsorge solle im laufenden Jahr zwar auf rund drei Milliarden Euro gedrückt werden, sagte Konzernchef Dieter Rampl am Montag in Frankfurt. Damit sei ein "normales Niveau" allerdings noch nicht erreicht. Im vergangenen Jahr musste das zweitgrößte deutsche Kreditinstitut seine Risikovorsorge wegen der schwachen Konjunktur und der Pleitewelle in Deutschland auf einen neuen Höchstwert von 3,8 Milliarden Euro anheben.

Die Hypo-Vereinsbank hat unter den europäischen Kreditinstituten das größte Kreditportfolio. Dies rächte sich in der Wirtschaftskrise. Unter dem Strich stand 2002 ein Verlust von 858 Millionen Euro. Im Jahr zuvor war noch ein Überschuss von 967 Millionen Euro verbucht worden.

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