Norsk Hydro / VAW
Zwischenruf: Nur Gewinner

Eine Win-Win-Situation. So sieht Norsk-Hydro-Chef Eivind Reiten den Kauf der Eon-Tochter VAW Aluminium.

hst DÜSSELDORF. Eon konzentriert sich noch stärker auf sein Kerngeschäft, die Norweger steigen nun auch im Alu-Bereich zur Nummer eins in Europa und zur Nummer drei weltweit auf. Für den norwegischen Konzern, der bereits bei Düngemitteln und vor allem im Öl- und Gasgeschäft ein großes Rad dreht, erhöht die VAW-Übernahme aber auch den Druck, den Konzern zu restrukturieren. Die Düngersparte hat in den vergangenen Jahren heftig geblutet und gilt als Verkaufsobjekt. Noch wichtiger: Der norwegische Staat, der 44 Prozent an Norsk Hydro hält, sollte sich allmählich zurückziehen. Das möchte auch Reiten, wie er in jüngerer Zeit immer wieder hervorgehoben hat. Die Gelegenheit, mit der VAW-Übernahme eine umfassende Restrukturierung des Gemischtwarenladens Norsk Hydro zu präsentieren, haben er und sein Hauptaktionär nicht genutzt. Der heutige Kapitalmarkttag des Konzerns bietet eine neue Chance dazu.

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