Nortel im Blick
Wall Street wird leichter erwartet

Nach zwei Handelstagen mit steigenden Kursen an den New Yorker Aktienmärkten erwarten Händler am Dienstag eine schwächere Eröffnung. Börsianer machten schlechte Nachrichten einiger Technologieunternehmen sowie Warnungen vor weiteren Anschlägen in den USA für die nachgebenden Futures vor Börsenbeginn verantwortlich.

rtr NEW YORK. Nach zwei Handelstagen mit steigenden Kursen an den New Yorker Aktienmärkten erwarten Händler am Dienstag eine schwächere Eröffnung. Börsianer machten schlechte Nachrichten einiger Technologieunternehmen sowie Warnungen vor weiteren Anschlägen in den USA für die nachgebenden Futures vor Börsenbeginn verantwortlich. Der Markt sei wegen der Anschlagswarnungen nach oben limitiert, sagte Wall Street-Analyst Bryan Piskorowski von Prudential Securities. Die Bundespolizei FBI hatte am Dienstagmorgen mitgeteilt, kürzlich erlangte Informationen wiesen auf die Möglichkeit eines Anschlages in den USA oder gegen US-Einrichtungen in Jemen "am oder um den 12. Februar 2002" hin.

Die Futures der US-Börsen deuteten Händlern zufolge eine schwächere Eröffnung an. Der Dow-Jones-Future für die Standardwerte fiel um 43 Punkte. Der Future der Technologiebörse Nasdaq gab um 10,5 Punkte, der S&P-Future 5,60 Punkte nach.

Im Mittelpunkt des Handels werde vermutlich die Aktie des Netzwerkausrüsters Nortel Networks stehen. Das kanadische Unternehmen hatte zuvor mitgeteilt, Finanzvorstand Terry Hungle sei wegen eines Verstoßes gegen die Firmenpolitik im Zusammenhang mit dem Handel eigener Aktien aus dem Amt ausgeschieden. Es handele sich um ein persönliches Vergehen und nicht einen firmenweiten Skandal. Nach Händlerangaben sind die Investoren in den USA nach der Pleite des Energieriesen Enron sehr vorsichtig.

Nortel hatte außerdem mitgeteilt, angesichts der weiter bestehenden Nachfrageschwäche sei das bisherige Umsatzziel für das laufende Quartal anspruchsvoll. Die Prognose eines zehnprozentigen Umsatzrückgangs im ersten Vierteljahr sei schwer zu treffen, aber ab dem zweiten Quartal werde das Geschäft schrittweise wieder wachsen.

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