Norweger Lloekelsoey holt Gold: Schmitt in Sapporo Sechster

Norweger Lloekelsoey holt Gold
Schmitt in Sapporo Sechster

Martin Schmitt hat sich nach langer Zeit wieder unter den Top Ten platziert. Beim Weltcup im japanischen Sapporo dominierten einmal mehr die Skandinavier.

HB BERLIN. Martin Schmitt hat sich in der Weltspitze der Skispringer zurückgemeldet. Nach wochenlangen Platzierungen jenseits der besten zehn Teilnehmer kam der vierfache Weltmeister aus Furtwangen am Samstag beim Weltcup im japanischen Sapporo mit Sprüngen über 123,5 und 126,5 Metern bei 247,5 Punkten auf den sechsten Rang.

Vor lediglich 500 Zuschauern gewann der Norweger Roar Lloekelsoey (132 und 133,5/281,4) vor dem Finnen Janne Ahonen (135 und 129/279,1), der damit seine Führung im Gesamtweltcup ausbaute.

Schmitt zeigte sich nach seinem besten Saisonergebnis sehr erleichtert. «Ich bin ganz zufrieden. Das war ein ordentlicher Weltcup.« Am Tag zuvor hatte der Team-Olympiasieger noch mit dem Material gehadert und verärgert seine vereiste Brille weggeworfen.

Auch Michael Uhrmann konnte mit seinem 14. Platz zufrieden sein. Dem Rastbüchler gelang nach einem durchwachsenen Durchgang mit 112,5 Metern ein überragender Finalsatz über 130,5 Meter (233,4). Mit Jörg Ritzerfeld aus Oberhof als 22. konnte sich auch beim zweiten Wettbewerb in Japan nur noch ein dritter deutscher Athlet für das Finale der besten 30 qualifizieren. Georg Späth, Alexander Herr, Maximilian Mechler und Ferdinand Bader und Stephan Hocke scheiterten - wie am Vortag in Hakuba - vorzeitig.

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