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Nostalgischer Zauber: Helena oder "Das Meer des Sommers"

Die Kritik zählt Julián Ayestas einziges längeres Prosawerk "Helena oder Das Meer des Sommers" zu den wichtigsten Werken der spanischen Prosa im 20. Jahrhundert. Die Geschichte eines Jungen, der in den heißen Sommerwochen am Strand die Liebe entdeckt, ist mittlerweile ein halbes Jahrhundert alt, hat aber nichts von ihrem ein bisschen altmodischen Zauber verloren.

dpa MÜNCHEN. Die Kritik zählt Julián Ayestas einziges längeres Prosawerk "Helena oder Das Meer des Sommers" zu den wichtigsten Werken der spanischen Prosa im 20. Jahrhundert. Die Geschichte eines Jungen, der in den heißen Sommerwochen am Strand die Liebe entdeckt, ist mittlerweile ein halbes Jahrhundert alt, hat aber nichts von ihrem ein bisschen altmodischen Zauber verloren.

Man fühlt sich an die lichtdurchfluteten Gemälde der Impressionisten erinnert oder an die Filme von Eric Rohmer, liest man von diesem Sommer vor Ausbruch des Spanischen Bürgerkrieges, als sich ein Junge zum ersten Mal zu einem Mädchen hingezogen fühlte, zu jener Helena eben, "so blond, mit so glänzender Haut, und der Blick ihrer blauen Augen forderte mich heraus." Ein wunderbar stimmungsvolles Buch voller Nostalgie. Ayesta war im diplomatischen Dienst und schrieb vor allem Theaterstücke. Er starb 1996 im Alter von 77 Jahren.



Julián Ayesta

Helena oder Das Meer des Sommers

Verlag C. H. Beck, München

111 S. Euro 12,90

Isbn 3-406-52322-6

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