Notärzte beenden Streik
Doppelpanne in Athen

Die Olympiastadt Athen musste binnen der vergangenen 24 Stunden zwei neuerliche Pannen verkraften: In Teilen der Stadt fiel für zwei Stunden der Strom aus, im Olympischen Dorf gab es Überschwemmungen - ein Glück, dass da zumindest die Notärzte wieder arbeiten.

HB ATHEN. Unter den drei Stadtteilen von Athen, in denen am Donnerstag vorübergehend die Steckdosen saft- und kraftlos blieben, war auch der Vorort Hellinikon, wo die olympischen Sportstätten für Kanu-Slalom, den Basketball-Vorrunden, Base- und Softball sowie Fechten angesiedelt sind. Nach Informationen des griechischen Fernsehsenders MEGA hing der Ausfall mit einem Problem in einem der Hochspannungszentren im Süden Athens zusammen.

Wenig später führte ein 15-minütiger Wolkenbruch zu einer kleinen Überschwemmung im Olympischen Dorf im Athener Vorort Menidi. Wie das Athener Organisationskomitee (Athoc) bekannt gab, standen vorübergehend neun Keller und ein Saal für Pressekonferenzen im Athletendorf unter Wasser. Schauer sind in der griechischen Hauptstadt besonders an heißen Sommertagen durchaus üblich. Sie dauern zwar nur wenige Minuten, verursachen aber immer wieder Schäden.

Derweil hat Athens Notarzt-Dienst acht Tage vor Beginn der Spiele die Arbeit wieder aufgenommen. Die Gewerkschaft der Mediziner erklärte am Donnerstag den zweitägigen Streik für beendet. Das Gesundheitsministerium versprach den Angestellten im Gegenzug die Zahlung eines Olympia-Zuschlags in Höhe von 40 ? pro Tag, berichtete die halbamtliche griechische Nachrichtenagentur ANA. Viele Gewerkschaften fordern derzeit eine Gehaltserhöhung für den Zeitraum der Spiele. Bisher war die Regierung in Athen nur bereit, den Beamten der Polizei, der Küstenwache und der Feuerwehr eine Olympia-Prämie in Höhe von bis zu 2 300 ? zu zahlen.

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