Note „mangelhaft“
Schlechtes Führungszeugnis für Führungskräfte

Eine "Fünf" erhalten deutsche Manager von ihren Mitarbeitern. Zumindest wenn es um die Beurteilung von Führungsqualitäten in nicht so angenehmen Situationen wie beispielsweise dem Umgang mit Konflikten und Fehlverhalten geht.

HB DÜSSELDORF. Das weist eine repräsentative Erhebung aus, die jetzt die Rendsburger Managementberatung von Studnitz & Partner vorgelegt.

Von 1456 befragten Berufstätigen in Norddeutschland bemängeln 79 % dass Anerkennung und Kritik durch Vorgesetzte absolut unausgewogen sind, 71 % dass ihre unmittelbaren Vorgesetzten nur selten direkt zu erreichen sind; 68 % dass Führungskräfte Sorgen und Probleme von Mitarbeitern kaum erkennen; 63 % dass konstruktive Kritik nur selten angenommen wird; 59 % dass Konflikte und Probleme im Arbeitsprozess kaum oder gar nicht angesprochen werden.

Nur acht Prozent der Befragten empfinden Spaß und Motivation bei ihrer Arbeit. Und 59 Prozent sehen nur geringe oder gar keine Chancen einer beruflichen Weiterentwicklung an ihrem Arbeitsplatz.

Die Studie offenbart die Unfähigkeit vieler Führungskräfte, Feedbacks so zu geben, dass die Wirkung bei den Mitarbeitern aufbauend und motivierend wirkt. Andreas von Studnitz: "Auffallend ist, dass die meisten Führungskräfte bestehende Konflikte und Mitarbeiterprobleme entweder nicht erkennen oder den Kopf vor ihnen in den Sand stecken. Das ist ein erschreckender Mangel an zwischenmenschlicher Kompetenz . Angestrebtes Ziel muss die Realisierung einer hohen Wertschöpfung und gleichzeitige Förderung eines positiven Betriebsklimas bei allen Beteiligten in ihrem Verantwortungsbereich sein."

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