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Notenbank: Zinssenkung erwartet

Die Analysten von Goldman Sachs gehen davon aus, dass die amerikanische Notenbank das elfte Mal in diesem Jahr die Zinsen um 25 Basispunkte auf 1,75 Prozent senken wird.

In Anbetracht des sehr schwachen Arbeitsmarktberichtes, sei sogar eine Zinssenkung um 50 Basispunkte nicht auszuschliessen. Mit der Konjunktur weiterhin in einer Rezession, dürfte die Notenbank mit der Munition nicht sparen und erneut handeln. Die Haltung der Notenbank dürfte erneut betonen, dass das Wachstumsrisiko in den USA überwiege. Eine Pressemitteilung, die eine Besserung der Konjunktur andeutet, würde den Versuch die Zinsen am Rentenmarkt zu drücken möglicherweise zum scheitern bringen. Die Mitglieder der Notenbank sind über die steigenden Renditen am Rentenmarkt frustriert. In den kommenden Wochen dürfte man daher immer wieder betonen, dass das Risiko aufkommender Inflation gering sei und die Wirtschaftserholung nur moderat anlaufe. In Anbetracht der niedrigen Kapazitätsauslastung in der Industrie von 74,6 Prozent und einer steigenden Arbeitslosenquote, bleibt Inflation im Hintertreffen. Goldman Sachs geht davon aus, dass der Zinssatz in den USA spätestens im ersten Quartal des kommenden Jahres bis auf 1,5 Prozent sinken werden.

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