Notierung in Hamburg und München geplant
Stella Entertainment geht an die Börse

ap BERLIN. Das Musicalunternehmen Stella soll noch im Dezember an die Börse gehen. Zunächst solle die Stella Entertainment an den Handelsplätzen in Hamburg und München notieren, teilte der Mutterkonzern, die Deutsche Entertainment AG (DEAG), am Freitag in Berlin mit. Die Aufnahme an weiteren Börsenplätzen werde vorbereitet. Die Stella war im vergangenen Jahr in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Das daraufhin eingeleitete vorläufige Insolvenzverfahren war auf Grund der Übernahme durch die DEAG beendet worden.

Die zur DEAG gehörende Broadway Musical Management (BMM) hatte die profitablen und sanierungsfähigen Betriebsteile der Stella und deren Tochtergesellschaften erworben. Dies umfasste die Musical Produktionen "Phantom der Oper", "Cats", "Starlight Express", "Disneys Glöckner von Notre Dame", "Die Schöne und das Biest", "Tanz der Vampire" sowie die Stella Musical Reisen GmbH.

Früherer Spielecomputerhersteller wird zu Stella Entertainment

Für den Börsengang soll der frühere Produzent von Spielecomputern Hegener + Glaser AG, an dem die DEAG 75,4 % erworben hatte, in Stella umgewandelt werden. Zugleich soll die BMM vollständig in die Stella eingebracht werden. Auf Grundlage der aktuellen Zahlen und der bis zum Jahresende bisher verkauften Karten werde die BMM mit einem zweistelligen operativen Millionengewinn ihr neunmonatiges operatives Geschäftsjahr 2000 beenden, teilte die DEAG mit. Mit dem Börsengang solle das weitere Wachstum des Musicalgeschäfts beschleunigt werden.

Die DEAG will nach eigenen Angaben auch künftig die Mehrheit an Stella Entertainment halten, deren Vorstandsvorsitzender Klaus von der Heyde werden soll. DEAG-Chef Peter Schwenkow soll Aufsichtsratsvorsitzender werden.

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