Notoperation nach Hornstoß
Schwerverletzter bei Stiertreiben in Pamplona

Bei den Stiertreiben in der nordspanischen Stadt Pamplona ist am Montag ein Spanier von einem Bullen aufgespießt und schwer verletzt worden. Nach einer Notoperation ist der 44-Jährige außer Lebensgefahr.

dpa PAMPLONA. Bei den traditionellen Stiertreiben in der nordspanischen Stadt Pamplona ist am Montag ein Mann schwer verletzt worden. Der 44-jährige Spanier sei von einem der Bullen aufgespießt und mit einem Hornstoß in die Schulter in ein Krankenhaus gebracht worden, teilten die Rettungskräfte mit. Er wurde einer Notoperation unterzogen, sein Leben ist aber nicht mehr in Gefahr, wie es weiter hieß. Bei dem Lauf, der diesmal nur knapp drei Minuten dauerte, wurden zwei weitere Teilnehmer bei Zusammenstößen mit den bis zu 700 Kilogramm schweren Tieren verletzt, darunter ein 29-jähriger Brite.

Bei dem Spektakel zum San Fermin Fest werden noch bis zum 14. Juli jeden Morgen je sechs Kampfstiere durch die engen Gassen der Altstadt bis in die Arena gejagt, wo sie abends von den Toreros getötet werden. Tausende von wagemutigen jungen Männern und Frauen laufen auf der 825 Meter langen Strecke vor ihnen her. Eine zusammengerollte Zeitung dient ihnen als einzige "Waffe", um die Tiere von sich fern zu halten.

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