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Novartis beantragt weitere Marktzulassungen

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat für das Krebsmedikament Zometa eine erweiterte Zulassung in der Europäischen Union (EU) beantragt.

rtr BASEL. Das Gesuch wurde bei der Europäischen Agentur für die Beurteilung von Arzneimitteln (EMEA) für das Produkt Zometa eingereicht, das zur Behandlung von Knochenmetastasen bei einem breiten Spektrum von Tumorarten dient, teilte Novartis am Donnerstag mit. Dazu zählten Prostata-, Brust und Lungenkrebs sowie multiple Myelome.

Novartis verfügt bereits über die Marktzulassung von Zometa zur Behandlung der tumorinduzierten Hyperkalzämie in der EU und in weiteren über 30 Ländern, darunter der Schweiz. Hyperkalzämie sei die am stärksten lebensbedrohliche Stoffwechselkomplikation bei Krebs. In den USA sei die Zulassung von Zometa durch die US-Gesundheitsbehörde FDA hängig. Danach plane Novartis die Einreichung eines zusätzlichen Gesuchs zur Behandlung von Knochenmetastasen.

Zudem habe Novartis bei der EU die Marktzulassung für Estradot beantragt. Dabei handle es sich um eine Hormonersatz-Therapie, die über ein Pflaster verabreicht werde. Estradot sei in den Niederlanden zur Behandlung von Symptomen der Menopause bereits zugelassen. Für das von der amerikanischen Noven entwickelte Produkt besitzt Novartis ausserhalb der USA und Japan weltweit die Lizenz.

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