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Novartis rechnet 2004 mit Rekordergebnissen

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis rechnet in diesem Jahr mit Rekordergebnissen. In den ersten drei Quartalen 2004 erhöhte sich der Reingewinn um 20 Prozent auf 4,4 Mrd. Dollar (rund 3,5 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag in Basel mitteilte.

dpa-afx BASEL. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis rechnet in diesem Jahr mit Rekordergebnissen. In den ersten drei Quartalen 2004 erhöhte sich der Reingewinn um 20 Prozent auf 4,4 Mrd. Dollar (rund 3,5 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag in Basel mitteilte. Im Gesamtjahr 2003 hatte der größte Schweizer Pharmakonzern einen Gewinn von 5,0 Mrd. Dollar erzielt.

Der Umsatz stieg im Zeitraum Januar-September 2004 um 14 Prozent auf 20,7 Mrd. Dollar. Als Wachstumsmotor erwies sich erneut das Kerngeschäft Medikamente. Die Verkäufe legten um 16 Prozent auf 13,5 Mrd. Dollar zu, wobei vor allem die Krebspräparate hohe Wachstumsraten aufwiesen. Angesichts der schwachen Branchenkonjunktur habe Novartis damit Marktanteile hinzugewonnen, hieß es in der Mitteilung ferner.

Consumer Health

Die zweite Hauptsparte Consumer Health steigerte die Verkäufe in den ersten drei Quartalen um zehn Prozent auf 7,1 Mrd. Dollar. Rezeptfreie Medikamente und medizinische Nährlösungen legten zu. Dagegen wuchs der unter dem Traditionsnamen Sandoz laufende Bereich Generika mit plus zwei Prozent nur schwach. In lokalen Währungen ergab sich sogar ein Minus von drei Prozent. Mit dem aus dem Novartis - Management kommenden Andreas Rummelt wurde der Sandoz-Chefsessel neu besetzt.

Das operative Konzern-Ergebnis stieg in den ersten drei Quartalen stärker als der Umsatz und erhöhte sich um 17 Prozent auf 5,0 Mrd. Dollar. Die Gewinnmarge verbesserte sich um 0,6 Prozentpunkte auf 24,2 Prozent. In der Pharma-Sparte stieg sie um 1,7 Prozentpunkte auf 29,6 Prozent.

Keine Prognose FÜR Margen IM Vierten Quartal

Für das vierte Quartal wollte Finanzchef Raymund Breu am Donnerstag während einer Telefonkonferenz keine Prognose auf mögliche operative Margen geben. Das vierte Quartal sei in der Regel ein schwieriges Quartal, sagte Breu. Breu zeigte sich sehr zufrieden mit dem Abschneiden des Konzerns. Die im dritten Quartal erzielten Margen würden die sehr großen Wachstumsraten der jungen Vergangenheit bestätigen, sagte der Manager.

Im laufenden Zulassungsverfahren für das Wachstumshormon Omnitrop in den USA und in Europa warte der Konzern unterdessen auf weitere Schritte der Behörden. Weder die EU noch die USA haben bislang einen definitiven Zulassungsentscheid gefällt. Die EU hatte im März 2004 ""juristische Bedenken"" als Begründung angegeben, bei der FDA war im September von "wissenschaftlichen und rechtlichen Unsicherheiten" die Rede./

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