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Novartis: Studie bestätigt positive Wirkung des Parkinson-Medikaments Exelon

Das Medikament Exelon der Novartis AG kann die fortschreitend auftretende Demenz bei Parkinson-Patienten lindern helfen. Wie Novartis am Donnerstag mitteilte, geht dies aus einer im "New Journal of Medicine" veröffentlichten Studie hervor.

dpa-afx ZÜRICH. Das Medikament Exelon der Novartis AG kann die fortschreitend auftretende Demenz bei Parkinson-Patienten lindern helfen. Wie Novartis am Donnerstag mitteilte, geht dies aus einer im "New Journal of Medicine" veröffentlichten Studie hervor. Das Medikament habe bei einer Reihe von Symptomen der Parkinson-Krankheit positiv gewirkt, etwa bei Gedächtnisverlust, Konzentration und Verhaltensstörungen. Auch die alltägliche Lebensqualität könnte verbessert werden, in dem die Patienten fern sehen und über laufende Ereignisse sprechen könnten. Die Studie erfolgte über 24 Wochen und wurde im Vergleich zu einem wirkungslosen Scheinmedikament, Placebo, durchgeführt.

Eine Verschlechterung der Symptome sei durch die Einnahme von Exelon nicht festgestellt worden. Nebenwirkungen wie Brechreiz oder Brechdurchfall seien nur selten aufgetreten, hieß es.

Exelon wurde 1997 für die Behandlung von Alzheimer zugelassen und wird inzwischen in mehr als 70 Ländern verabreicht. Exelon erzielte in den ersten neuen Monaten 2004 einen Umsatz von 313 Mill. Dollar (+15 Prozent).

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