NRW-FDP-Spendenaffäre
Staatsanwaltschaft ermittelt weiter

In der Spendenaffäre der nordrhein-westfälischen FDP setzt die Staatsanwalt ihre Ermittlungen auch nach dem Tod des früheren FDP-Landeschefs Jürgen Möllemann fort.

Reuters DÜSSELDORF. In der Spendenaffäre der nordrhein-westfälischen FDP setzt die Staatsanwalt ihre Ermittlungen auch nach dem Tod des früheren FDP-Landeschefs Jürgen Möllemann fort. Bei Razzien am Donnerstag seien zahlreiche Unterlagen beschlagnahmt worden.

Es werde unvermindert gegen den ehemaligen nordrhein-westfälischen FDP-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Kuhl sowie vier andere Beschuldigte unter dem Verdacht des Verstoßes gegen das Parteiengesetz, Betruges und Untreue weiter ermittelt, sagte am Freitag ein Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft. Bei den Durchsuchungen der Wohn- und Büroräume am Donnerstag sei einiges Material beschlagnahmt worden. Die Auswertung der Unterlagen werde aber sicherlich einige Wochen in Anspruch nehmen.

Die Düsseldorfer Ermittler hatten am Donnerstag zusammen mit der Staatsanwaltschaft Münster Wohn- und Büroräume von Möllemann und den fünf übrigen Beschuldigten an insgesamt 25 Stellen in 13 Orten in Deutschland, Luxemburg, Spanien und Liechtenstein durchsucht. Unmittelbar vorher hatte der Bundestag die Immunität Möllemanns aufgehoben. Möllemann kam dann wenig später bei einem Fallschirmsprung ums Leben.

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