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NTT Docomo entwickelt „sprachloses“ Handy

Der japanische Mobilfunkriese NTT Docomo hat einem Zeitungsbericht zufolge ein Mobiltelefon entwickelt, bei dem man mit jemandem "sprechen" kann, ohne dabei einen Ton zu sagen.

dpa TOKIO. Wie die führende japanische Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" am Freitag unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete, erfasst ein eingebauter Sensor die elektrischen Signale, die beim lautlosen Formulieren der Worte mit den Lippen von der Gesichtsmuskelatur ausgehen. Diese setzt das Gerät dann für den Angerufenen am anderen Ende der Leitung erkennbar in die jeweils entsprechenden Worte um.

Bei Versuchen mit einem ersten Prototyp habe das Gerät die fünf japanischen Vokallaute nahezu vollständig erkennen können, hieß es. Auf diese Weise könnten künftig Handy-Nutzer in der Öffentlichkeit telefonieren, ohne andere Mitmenschen zu stören. Auch Telefonate von lauten Plätzen aus würden so möglich, berichtete das Blatt. NTT Docomo wolle das Telefon innerhalb von fünf Jahren marktfähig machen.

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