NTT legen gegen den Trend zu
Gewinnmitnahmen belasten die Aktien in Tokio

Der Nikkei-Index liegt zum Schluss unter 17 000 Punkten.

vwd TOKIO. Die Aktienkurse in Tokio haben am Mittwoch schwach geschlossen. Der Nikkei-225-Index verlor 1,4 % bzw. 240,08 Yen auf 16 901,67. Der Nikkei-300-Index gab 1,3 % bzw. 3,97 Punkte auf 300,30 nach, während der Topix-Index um 1,4 % bzw. 20,84 Zähler auf 1 518,85 zurückging. Händler begründeten die Abwärtsentwicklung mit Gewinnmitnahmen bei den Technologietiteln, die in den vergangenen Sitzungen teils starke Kursaufschläge verbucht hatten. Die deutlich unter den Erwartungen ausgefallenen Daten zur japanischen Industrieproduktion im Juli hätten den Drang zu Gewinnmitnahmen noch verstärkt. Darüber hinaus habe sich die Entflechtung von Überkreuzbeteiligung fortgesetzt, hieß es.

Ein weiterer Rückgang des japanischen Börsenbarometers sei durch das leicht anziehende Engagement institutioneller Investoren jedoch verhindert worden. Insgesamt wurden 537,71 (578,11) Mill. Aktien gehandelt. Bei den Technologietiteln ermäßigten sich Sony um 2,7 % bzw. 320 Yen auf 11 530. NEC fielen um 4,6 % bzw. 150 Yen auf 3 060, während Hitachi um 2,9 % bzw. 38 Yen auf 1 305 zurückgingen. NTT DoCoMo verloren 1,7 % bzw. 50 000 Yen auf 2.870 000. Gegen den Trend legten NTT 1,5 % bzw. 20 000 Yen auf 1.300 000 zu.

Internetwerte präsentierten sich am Mittwoch ebenfalls schwach. So verbilligten sich Softbank ohne nennenswerte Unternehmensnachrichten um 8,1 % bzw. 1 140 Yen auf 12 810. Bridgestone litten weiter unter der massiven Reifenrückrufaktion und verlieren 3,2 % bzw. 48 Yen auf 1 478.



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