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Nürnberg beendet Mainzer Heimserie - Schroth trifft

Der 1. FC Nürnberg hat dem FSV Mainz 05 im letzten Hinrundenspiel die erste Bundesliga-Heimniederlage zugefügt und den Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld geschafft.

dpa MAINZ. Der 1. FC Nürnberg hat dem FSV Mainz 05 im letzten Hinrundenspiel die erste Bundesliga-Heimniederlage zugefügt und den Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld geschafft.

Dank eines Treffers von Markus Schroth (10.) entschieden die Franken das Aufsteigerduell vor 20 300 Zuschauern im erneut ausverkauften Bruchwegstadion mit 1:0 (1:0) für sich und verdarben dem FSV den Jahresausklang. Mit 22 Punkten bleiben die Mainzer Elfter, Nürnberg folgt dahinter mit 21 Zählern.

"Bevor sich die Mainzer über die Niederlage ärgern, möchte ich ihnen für die sensationelle Vorrunde gratulieren. Sie waren eine Bereicherung für die Bundesliga", sagte Nürnbergs Coach Wolfgang Wolf. Dessen Team beherrschte auf gefrorenem Boden dank größerer Stand- und Ballsicherheit die Partie 45 Minuten lang fast nach Belieben. "Da wurden die Vorgaben sehr gut umgesetzt", lobte Wolf.

Nach der schnellen Führung durch Schroth, der im Anschluss an einen Freistoß von Ivica Banovic per Kopf seinen fünften Saisontreffer erzielte, verlegten sich die Franken auf Konter, die sie aus einer sicheren Abwehr heraus gefährlich vortrugen. Marek Mintal (14.), der den Ball aus drei Metern über das Tor köpfte, und erneut Schroth (29.), der an FSV-Torwart Dimo Wache scheiterte, versäumten jedoch eine Resultatserhöhung.

Die in der Hinrunde vor allem spielerisch überzeugenden Mainzer konnten sich kaum in Szene setzen. Technische Unzulänglichkeiten und Fehlpässe en masse ließen keinen geordneten Spielaufbau zu, und machten es dem Gegner leicht, sich immer wieder zu formieren. Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer wurde in der ersten Halbzeit lediglich ein Mal gefordert, als er einen Schuss von Benjamin Auer (42.) aus dem Eck fischte. Vor allem im Mittelfeld lief bei den Hausherren nichts zusammen, weil Antonio da Silva weit unter Form agierte und Christof Babatz ein Totalausfall war. "Wir haben die falschen Mittel gewählt", analysierte FSV-Trainer Jürgen Klopp.

Das änderte sich nach dem Wechsel, als der FSV den Druck erhöhte und die Gäste einige Male in Verlegenheit brachte. Christoph Teinert (51.) hatte den Ausgleich auf dem Fuß, verzog aber freistehend. Bei Schüssen von Auer (62.) und da Silva (80.) bewahrte Schäfer mit Glanzparaden die Nürnberger vor einem Gegentor. "Da hätten wir einen Punkt verdient gehabt", sagte Klopp. Die Gäste kamen zwar kaum noch zu geordneten Aktionen, brachten den nicht unverdienten Sieg aber über die Zeit.

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