Null-Toleranz-Politik angekündigt
Washington: Fast 100 Flughafen-Mitarbeiter festgenommen

In einer groß angelegten Sicherheitsoperation hat die amerikanische Polizei am Dienstag fast hundert ausländische Flughafenmitarbeiter im Großraum Washington festgenommen.

dpa WASHINGTON. Justizminister John Ashcroft bezeichnete die Operation als eine Maßnahme zur Verbesserung der Sicherheit nach den Terroranschlägen vom September. Die Aktion sollte jeden Flughafenverantwortlichen in den USA wachrütteln. Künftig werde es bei der Aufrechterhaltung der Sicherheit auf den Flughäfen des Landes keinerlei Toleranz mehr geben, sagte der Minister.

Bei den meisten Mitarbeitern handelt es sich um Ausländer, denen Visaverstöße oder falsche Angaben bei ihrer Einstellung vorgeworfen werden. Sie arbeiteten zumeist im Servicebereich des Internationalen Flughafens Dulles und des kleineren Ronald Reagan Airports. Einige davon hatten auch Zugang zum Gepäck der Passagiere. Den Festgenommenen drohen nun Haftstrafen von bis zu zehn Jahren. Insgesamt wurden 20 000 Mitarbeiter überprüft.

Die mangelnde Überprüfung von Flughafenmitarbeitern war in den USA nach den Terroranschlägen vom 11. September mit Besorgnis festgestellt worden. In einigen Fällen hatten private Sicherheitsfirmen verurteilte Kriminelle als Gepäckkontrolleure eingestellt.

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