Nun gegen Frankreich
Daviscup: USA erreichen Halbfinale

Der 31fache Daviscupsieger USA hat sich in Houston gegen Spanien ohne Probleme für das Halbfinale des traditionsreichen Ländervergleichs qualifiziert.

dpa HOUSTON. Für die Entscheidung sorgte im ersten Einzel am Sonntag Andy Roddick. Der 19-jährige ließ seinem Gegner Alberto Martin beim 6:2, 6:4, 6:2 nicht den Hauch einer Chance. Damit brachte er den Gastgeber uneinholbar mit 3:1 in Führung. Alberto Martin war der Ersatzmann für den am Handgelenk verletzten Alex Corretja.

Der hatte zum Auftakt die Amerikaner mit seinem Fünfsatzsieg über Pete Sampras geschockt. Roddick war Martin in allen Belangen überlegen. In seinem siebten Auftritt im US-amerikanischen Daviscupteam ging der Viertelfinalist der letztjährigen US Open zum siebten Mal als Sieger vom Court. Umso zufriedener zeigte sich der Jungstar nach seinem Match: "Ich würde nicht so weit gehen zu sagen, ich sei ein Führungsspieler. Aber ich fühle mich nun definitiv als Teil des Teams."

Mit Andre Agassi (1988/89) startete bisher nur ein Amerikaner seine Daviscup-Karriere mit 7:0 Siegen. Kein Wunder, dass Roddick auf einer Gefühlswelle schwimmt: "Der Daviscup ist in meinem Herzen wichtiger als jedes andere Turnier. Ich wache am Morgen auf und mein Adrenalin rast nur so." Das bedeutungslos gewordene letzte Einzel wurde beim Stande von 6:1, 5:4 für den Spanier Tommy Robredo gegen James Blake wegen Regens abgebrochen.

Die USA treffen im Halbfinale auf Frankreich. Ebenfalls in der Daviscup-Vorschlussrunde ist Argentinien. In Buenos Aires besiegten die Südamerikaner Kroatien mit 3:2. Für die Entscheidung sorgte im letzten Match Gaston Gaudio, der Ivo Karlovic 6:4, 6:4, 6:2 bezwang.

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