Nur 27 Prozent
Umfrage: SPD weiter im Rekordtief

Die SPD bleibt in der Wählergunst im Rekordtief. Nach der wöchentlichen Repräsentativ-Umfrage von Forsa kommen die Sozialdemokraten bei der so genannten Sonntagsfrage zum zweiten Mal in Folge nur auf 26 Prozent.

HB/dpa HAMBURG. Das ist der bisher tiefste ermittelte Wert. Die Union erreicht 48 Prozent (minus 1), heißt es in der am Mittwoch vorab veröffentlichten Umfrage für das Magazin "Stern" und den Fernsehsender RTL. Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, käme die FDP auf 7 Prozent (plus 1), die Werte für Grüne (12 Prozent) und PDS (4 Prozent) blieben unverändert.

Die allgemeine Weltwirtschaftslage wird von 71 % der Bürger für die Finanzkrise in Deutschland verantwortlich gemacht. Eine zu mächtige und große Bürokratie, sowie die Altlasten der Wiedervereinigung folgen auf Platz zwei und drei (61%, 55%). Die gegenseitige Blockadehaltung der Parteien und die Bundesregierung werden von 53% der Bundesbürger als Hauptschuldige für die desolate Haushaltslage gesehen. Die Schuld bei den Gewerkschaften sehen 41 %.

Auf die Frage wie die Haushaltskrise beendet werden könnte meinten die meisten der Befragten (63%), dass bei den Beamten gespart werden sollte. Subventionsabbau und Steuersenkung wurden am zweit- und dritthäufigsten genannt (58%, 55%). Für eine Verschiebung der nächsten Rentenerhöhung und eine Kürzung von Sozialleistungen sprachen sich 36% aus. Nur jeder zehnte vertrat die Ansicht, dass mehr Schulden gemacht werden sollten.

Zur Feststellung der Parteipräferenz befragte das Forsa-Institut im Auftrag zwischen dem 12. und 16. Mai 2 502 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger. Für die übrigen Fragen wurden 1 008 Deutsche befragt.

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