Nur 50.000 Pkw in Deutschland abgesetzt
Autoverkauf im Internet erweist sich als Flop

Beim Autokauf spielt das Internet bislang kaum eine Rolle. In Deutschland wurden in diesem Jahr nur 50.000 Pkw online verkauft - das sind 1,6 % der Gesamtverkäufe. Dies ergab eine Untersuchung der Unternehmensberatung Cap Gemini Ernst & Young (CGEY).

dpa FRANKFURT/MAIN. Wichtigste Hemmschwelle bei der Online-Bestellung sei, dass der Internethändler oft zu weit weg seinen Sitz habe, teilte CGEY am Mittwoch in Frankfurt mit.

Zudem scheuen sich demnach die Verbraucher, per Datenleitung zu bezahlen. Nicht zuletzt haben sie Angst, dass ihre persönlichen Angaben missbraucht werden könnten.

Das Marktforschungsinstitut Gartner Group hatte für die Beratergesellschaft in Bad Homburg 8000 Verbraucher, 800 Autohändler und führende Autohersteller in zehn Ländern befragt, darunter in Deutschland, den USA und Japan. In Italien gab es laut der Studie bislang keine einzige Bestellungen per Computer. Selbst bei den technikbegeisterten Japaner kaufen nur fünf Prozent einen Wagen per Mausklick.

Bei der Informationsbeschaffung vor dem Kauf dagegen nutzen die Verbraucher das World Wide Web. Es steht als Informationsquelle an siebter Stelle, knapp vor Anzeigen in Zeitungen oder Zeitschriften. In erster Linie setzen die Befragten jedoch auf Testfahrten, auf Besuche bei Händlern oder Empfehlungen von Freunden.

Hier gab es deutliche Unterschiede in einzelnen Ländern. In Japan gaben 36,5 % der Verbraucher an, dass sie per Computer nach Informationen vor dem Pkw-Kauf suchen, in Frankreich waren es nur zwei Prozent. Deutschland liegt mit 12,2 % im Mittelfeld.

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