Nur bei erheblichen Belastungen
Kein Abschlag vom Einheitswert bei Fluglärm

Fluglärm ist kein Grund für einen Abschlag vom so genannten Einheitswert eines Wohnhauses. Diese Entscheidung des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz in Neustadt/Weinstraße ist nach Mitteilung des Gerichts vom Dienstag rechtskräftig geworden.

dpa/HB NEUSTADT/WEINSTRASSE. Abschläge kämen allenfalls dann in Frage, wenn das Gebäude Beeinträchtigungen ausgesetzt sei, die die "gegendübliche Belastung" in erheblichem Umfang übertreffen oder wenn es in einer Schutzzone liege (Az.: 1 K 2646/99).

Das Gericht wies die Klage eines Grundstückseigentümers aus Mainz ab. Der Mann hatte beim Finanzamt einen Abschlag von 15 Prozent vom Einheitswert seines Wohnhauses beantragt. Zur Begründung verwies er auf die Lärm- und Kerosinbeeinträchtigungen, die von den Flugzeugen ausgingen, die zur Landung auf dem Frankfurter Flughafen ansetzen. Das Finanzamt lehnte einen entsprechenden Abschlag jedoch ab.

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