Nur bei Minderheit
Computer hat persönliches Leben kaum verändert

Computer haben nur bei einer Minderheit der Deutschen das persönliche Leben verändert. Lediglich 36 Prozent nannten bei einer Umfrage des Polis-Instituts im Auftrag der dpa einen entsprechenden Einfluss.

HB/dpa HAMBURG/HANNOVER. Besonders stark wirkt sich der Computer auf das Leben von Menschen unter 35 und Befragten mit Abitur (jeweils 48 Prozent) aus. 71 Prozent gaben in der Umfrage an, einen PC zu besitzen. Bei den 14- bis 19-Jährigen waren es 93 Prozent.

Auffällig ist ein deutliches Bildungsgefälle. 84 Prozent der Befragten mit Abitur besitzen einen Computer, aber nur 47 Prozent der Bürger mit Hauptschulabschluss. Noch in diesem Jahr wollen sich 14 Prozent der Befragten einen neuen Computer kaufen. Männer (20 Prozent) neigen eher zu einem Kauf als Frauen (9 Prozent). 43 Prozent interessieren sich für die derzeit auf der weltgrößten IT-Messe Cebit gezeigten Produktneuheiten.

Doch auch Frust im Umgang mit dem Computer ist ein Thema: 13 Prozent gaben an, aus Wut schon mindestens einmal auf Monitor oder Tastatur geschlagen zu haben. Bei den 14- bis 19-Jährigen gab immerhin jeder Dritte einen solchen Wutausbruch zu.

Das Meinungsforschungsinstitut Polis hat vom 11. bis 13. März 1006 Menschen ab 14 Jahren befragt.

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