Nur Compaq, Casio und Hewlett-Packard bleiben bei Windows-CE
Immer mehr PDA-Hersteller setzen auf Linux

Nach den Rechnern Zuhause erobert Linux jetzt auch das Handy und den PDA. Die Stabilität und Funktionalität des Betriebssystems überzeugt die Herrsteller.

bar DÜSSELDORF. Nachdem das Betriebssystem Linux nach und nach auch die Rechner in den Unternehmen erobert, setzen auch die Hersteller von PDA auf den Pinguin. Bereits im Frühjahr auf der Cebit in Hannover haben die taiwanesischen Hersteller Mitac und FIC sowie die israelische Galleo Linux-basierte PDA-Prototypen gezeigt. Im Sommer will der Berliner Newcomer Agenda ihren Opensource-Handheld VR3 in Deutschland auf den Markt bringen.

Und auch Sharp will mit ihrem Zaurus-PDA, der in Japan große Erfolge feiert, noch dieses Jahr nach Europa kommen. Während Zaurus in Nippon auf einem Sharp-eigenen Betriebssystem läuft, setzen die Japaner hierzulande ebenfalls auf Linux. Schließlich gibt es selbst für die eigentlich Windows-CE-getriebenen Pocket PCs von Compaq und Casio bereits eine Pocketlinux-Variante.

Trotz des Erfolgs von Linux sind die anderen Betriebssysteme immer noch häufiger in den Minicomputern verbreitet. Das vom Mobilkonsortium Symbian entwickelte Epoc läuft etwa auf den Minirechnern von Psion sowie auf dem neuen Communicator 9210 von Nokia und Ericssons Smartphone R380. Auch Siemens und Motorola haben sich Symbian verschrieben.

Das Palm-Betriebssystem wiederum steuert nicht nur die marktführenden Palmpilots, sondern auch die PDA von Handspring, während Compaq, Casio und Hewlett-Packard auf das abgespeckte CE-Windows von Microsoft setzen.

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