Nur ein Betreuer für 26 Kinder
Fünfjähriger im Sandkasten lebendig begraben

Bei einem gespielten Begräbnis im Sandkasten ist ein Fünfjähriger im ostflämischen Waterschei ums Leben gekommen.

dpa/HB WATERSCHEI. Spielkameraden hatten den Jungen bei lebendigem Leibe beerdigt, wie belgische Medien am Donnerstag berichteten. Als die Erzieher das Verschwinden des Jungen am Dienstagmittag bemerkten, war es schon zu spät: Der Junge war im Sand erstickt.

Aufgefallen war das Fehlen des Jungen, als sein Platz beim Mittagessen leer blieb. Als die daraufhin alarmierte Mutter in der Tagesstätte des Ortes bei Genk erschien, wiesen andere Kinder auf den Sandkasten. "Sie sagten, dass die "Beerdigung" gespielt hatten", erfuhr die Zeitung "Hat Laatste Nieuws" aus Justizkreisen. Die Staatsanwaltschaft untersucht den Todesfall.

Wegen der Ferienzeit seien zum Zeitpunkt des Unglücks besonders viele Kinder in der Tagesstätte gewesen. Die Gruppe des erstickten Jungen zählte der Zeitung zufolge 26 Kinder im Alter zwischen zweieinhalb und sechs Jahren. Nur ein einziger Betreuer soll die Gruppe beaufsichtigt haben.

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