Nur ein Handelplatz in Leipzig
Fusion der Strombörsen ist perfekt

Die Fusion der beiden deutschen Strombörsen in Leipzig und Frankfurt am Main ist perfekt.

dpa LEIPZIG/FRANKFURT/MAIN. Die Aktionäre der European Energy Exchange (EEX) stimmten auf ihrer Hauptversammlung am Freitag in Frankfurt einstimmig für das Zusammengehen. Dies teilte die EEX im Anschluss an die Versammlung mit. Damit kann die Verschmelzung der beiden Handelsplätze rückwirkend zum 1. Januar vollzogen werden.

Die Gesellschafterversammlung der Leipzig Power Exchange (LPX) hatte bereits im Januar ihr Einverständnis gegeben. Der Sitz der neuen Strombörse wird Leipzig sein. Der gemeinsame Handelsplatz beschäftigt nur noch 38 Mitarbeiter. 13 Angestellte der EEX werden anderweitig bei der Deutschen Börse AG eingesetzt.

Als Vorstände des neuen Unternehmens sind die Geschäftsführer der Leipziger und Frankfurter Börse, Carlhans Uhle und Hans Schweickardt, vorgesehen. Uhle erwartet, dass bis zum Jahresende die Zahl der Handelsteilnehmer um ein Drittel auf 120 steigen wird. Der Standort Frankfurt wird aufgelöst. In drei bis fünf Jahren soll ein Marktanteil von 20 Prozent erreicht werden. Momentan werden an beiden Börsen knapp sieben Prozent des in Deutschland verkauften Stroms gehandelt.

Um die Fusion zu ermöglichen, geben das Land Sachsen und die Stadt Leipzig die Hälfte ihrer Anteile an der LPX ab. Zu den Eigentümern der fusionierten Strombörse gehören auch Energiekonzerne und die Terminbörse Eurex.

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