Nur für Mönchengladbach ein Thema
Effenberg weckt bei Bundesliga-Clubs kaum Interesse

Stefan Effenberg kann bei seiner Suche nach einem neuen Verein kaum auf ein Angebot aus der Fußball-Bundesliga hoffen. In einer Umfrage der "Sport-Bild" lehnten fast alle Vereine eine Verpflichtung des zur Zeit arbeitslosen Profis ab.

dpa MÜNCHEN. "Kein Thema" lauteten die Antworten des deutschen Meisters Borussia Dortmund und vom FC Schalke 04. Viele kleine Vereine würden den Ex-Bayern durchaus verpflichten, wenn der 33-Jährige beim Gehalt deutliche Abstriche machen würde.

"Effe müsste schon umsonst kommen", sagte Trainer Peter Neururer vom Aufsteiger VfL Bochum. Eine Million Euro und ein Gratis-Auto würde Energie Cottbus laut Präsident Dieter Krein in Effenberg investieren. Das größte Interesse zeigte der Ex-Club des Mittelfeldspielers, Borussia Mönchengladbach. "Über eine Verpflichtung muss man aus sportlichen Gründen sicher nachdenken", sagte Sportdirektor Christian Hochstätter.

Leicht wird der Mittelfeld-Regisseur aber nicht zu ködern sein. "Ich stürze mich nicht in irgendeine Geschichte, wo ich dann in drei Monaten todunglücklich bin. Wenn du vom FC Bayern kommst und alles abgeräumt hast, muss es passen", hatte Effenberg vergangene Woche dem "kicker" gesagt. Effenberg wollte seine Karriere im Ausland ausklingen lassen - doch angebliche Angebote aus Spanien und England hatten nicht zu einem neuen Vertrag geführt.

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