"Nur geringe Belastung durch Irak-Krieg": Hannover Rück bleibt gelassen

"Nur geringe Belastung durch Irak-Krieg"
Hannover Rück bleibt gelassen

Der Rückversicherer Hannover Rück rechnet nicht mit großen finanziellen Belastungen durch den Irak-Krieg.

rtr HANNOVER. "Wir erwarten keine größeren Schäden aus den Kriegshandlungen", sagte eine Sprecherin des weltweit fünftgrößten Rückversicherers am Freitag in Hannover. Eine Schadensdeckung im Kriegsfall gebe es nur für sehr wenige Sparten. Dazu zählte das Transportgeschäft, die Luftfahrt und in einigen Fällen auch Personenschäden.

Das Versicherungsvolumen für den Transportbereich betrage bei Hannover Rück nur gut zwei Prozent des Gesamtgeschäftes. Für 2001 hätten die Beitragseinnahmen aus Transportversicherungen bei Hannover Rück rund 250 Mill. ? betragen bei einem Gesamtvolumen von zwölf Mrd. ?. Nur etwa zehn Prozent der Transportversicherungen hätten dabei eine Kriegsdeckung, sagte die Sprecherin.

Im Kriegsfall würden die Versicherungsprämien zudem neu verhandelt. Die Erstversicherungen hätten auch nach Beginn des Irak-Krieges vom Kündigungsrecht Gebrauch gemacht, um die Prämien neu zu verhandeln. An den höheren Prämien würden dann auch die Rückversicherer entsprechend ihrem Beitragsanteil beteiligt.

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