Nur geringe Umsätze erwartet
Gewalt in Nahost belastet US-Märkte

Die US-Börsen haben am Montag schwächer eröffnet. Händler führten die Kursverluste vor allem auf negative Unternehmensnachrichten sowie auf die Unsicherheit der Investoren angesichts der Gewalt im Nahen Osten zurück. Nach dem langen Osterwochenende rechneten die Börsianer nur mit geringen Umsätzen.

Reuters NEW YORK. Der Blue-Chip-Index Dow-Jones verlor zum Handelsbeginn 1,09 % auf 10 290 Zähler Zähler. Die US-Technologiebörse Nasdaq fiel um 2,04 % auf 1 820 Punkte. Der breiter gefasste Standard & Poor's 500 Index gab um 1,15 % auf 1 134 Zähler nach. Am Donnerstag hatten die US-Börsen uneinheitlich geschlossen.

"Die sich verschlimmernde Situation im Nahen Osten ermuntert die Leute nicht gerade zu einem stimmungsvollen Handel und erschwert die Eröffnung", sagte ein Händler kurz vor Handelsbeginn.

Auf der Wall Street lastete Händlern zufolge negative Bewertungen der Investmentbanken zu Standardwerten. Die Aktien der Supermarktkette Wal-Mart Stores fielen nach einer Herabstufung durch UBS Warburg im frühen Handel um drei Prozent auf 59,45 Dollar.

Die Investmentbank Merrill Lynch sieht ein Ende des Aufwärtstrends bei Einzelhandelswerten wie Federated Department Stores, die um 6,12 % aus 38,35 Dollar nachgaben. Die Einzelhandelstitel schienen eine Phase mit nur durchschnittlicher Performance vor sich zu haben, teilten die Analysten von Merrill Lynch am Montag mit. Einige Öl-Werte, darunter Branchenführer Exxon Mobil , stiegen im frühen Handel. Am Montag hatte der Preis für Rohöl mit in der Spitze 27,40 Dollar je Barrell (159 Lieter) der US-Ölsorte Light den höchsten Wert seit dem 21. September erreicht. Exxon Mobil-Aktien legten um 0,98 % auf 44,26 Dollar zu.

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