Nur geringe Zustimmung
Investmentbanker lehnen Gehaltsverzicht ab

Die Commerzbank AG wird im Investmentbanking in der Frankfurter Zentrale keine Arbeitszeitverkürzung und keinen Gehaltsverzicht einführen.

vwd FRANKFURT. Wie ein Sprecher der Bank am Montag auf Anfrage sagte, haben sich im Rahmen einer Umfrage lediglich rund 37 Prozent von 407 befragten Investmentbankern in Frankfurt für diese beiden Maßnahmen ausgesprochen, mit denen Stellenstreichungen in dem Bereich vermieden werden sollten. Zur Einführung der Maßnahmen hätten zwei Drittel der Befragten zustimmen müssen.

Damit würden nun in Frankfurt bis zu 90 Stellen im Investmentbanking gestrichen, sagte der Sprecher. Mit der Umsetzung soll sofort begonnen werden. Die Bank werde den betroffenen Mitarbeitern zunächst Aufhebungsverträge anbieten. Sollten diese abgelehnt werden, seien betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen. Im Gespräch waren ein Gehaltsverzicht von bis zu 18 Prozent und die Einführung einer Vier-Tage-Woche. Insgesamt will die Bank nach bisheriger Planung im Investmentbanking rund 350 von insgesamt 1 300 Stellen vorwiegend im Ausland streichen.

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