Nur kleiner Rückschlag für die Commerzbank
Merck Finck belässt Deutsche und Commerzbank auf "Marketperformer"

adx MÜNCHEN. Das Bankhaus Merck Finck & Co. stuft die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank weiter auf "Marketperformer" ein. Zur Deutschen Bank hieß es am Montag in einer Empfehlung mit Blick auf potenzielle Risiken aus Krediten an Telekommunikationskonzerne, diese seien angesichts des Verlustes der Marktkapitalisierung, den das größte deutsche Finanzinstitut in den vergangenen Tagen verzeichnete, bereits im gegenwärtigen Aktienpreis enthalten. Das Rating und die Gewinnschätzung würden daher nicht verändert.

Bei der Commerzbank sieht das Münchener Privatbankhaus keine neue Übernahmefantasie, die den Kurs der Aktie beflügeln könnte. Auch hier bleibt Merck & Finck bei seiner Gewinnschätzung. Der Abbruch der Gespräche mit der BSCH nach der von der Commerzbank nichtakzeptierten Bewertung der BSCH-Tochter CC-Bank sei, wenn überhaupt, nur ein kleiner Rückschlag in der Strategie der Commerzbank, sich gegen Verkaufs- und Zerschlagungspläne des Hauptaktionärs Cobra zu wehren. Nach Ansicht von Analyst Konrad Becker hat Cobra noch keinen potenziellen Bieter für die Commerzbank gefunden. Dies werde nach der neuen Entwicklung auch keinesfalls leichter.

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