Nur noch acht statt zwölf Modehäuser dabei
Ralph Rucci eröffnet die Pariser Haute Couture

Viel Luxus wird auch in diesem Jahr auf den viertägigen Pariser Haute-Couture-Schauen geboten. Zur Eröffnung präsentierten der Amerikaner Ralph Rucci seine Kollektion für die Saison Herbst/Winter 2004/5

HB PARIS. Der aus Philadelphia stammende Designer führte seine Modelle in dem legendären Nobelhotel Ritz vor - passend zu seinen zum Teil sehr eleganten und anmutigen Kreationen. "Viel Luxus" kündigte auch der Präsident des Hauses Christian Dior Couture an, dessen Kollektion wie immer mit Spannung erwartet wird.

Die elitäre Haute Couture geht diesmal ohne Ungaro, Givenchy, Versace und Balmain über die Bühne, die Abschied von diesem schillernden Ereignis genommen haben. Für den 71-jährigen Emanuel Ungaro entspricht die Haute Couture nicht mehr den Erwartungen der Frauen von heute. Balmain hat vor wenigen Wochen Konkurs angemeldet. Versace konzentriert sich aus finanziellen Gründen mehr auf seine Prêt-à-porter Kollektionen, und Givenchy hat noch immer keinen Nachfolger für den britischen Designer Julien Macdonald gefunden. Mit ihrem Auftritt an diesem Mittwoch verabschiedet sich auch die 78-jährige Hanae Mori von den spektakulären Schauen.

So nehmen an den jetzigen Luxusschauen statt zwölf nur noch acht Couture-Häuser teil, zu denen jedoch noch so große Namen zählen wie Jean-Paul Gaultier, Dior, Chanel und Christian Lacroix.

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