Nur noch ein Prozent Wachstum erwartet
Bell South korrigiert Prognose weiter nach unten

Die Bell South Corp. verringert zum zweiten Male in diesem Jahr ihre Geschäftsprognosen für 2002. Es könne einschließlich der Cingular-Beteiligung nur noch ein operatives Umsatzwachstum von "knapp" einem Prozent erwartet werden, teilte die Gesellschaft nach Bekanntgabe ihrer Zahlen für das erste Quartal am Freitag mit.

vwd ATLANTA. Im Februar war die Schätzung noch von einem Wachstum von zwei bis vier Prozent ausgegangen. Auf Basis des entsprechenden Umsatzausweises für 2001 von 29,6 Milliarden Dollar entspräche die Prognose nun für 2002 einem operativen Umsatz von rund 29,9 Milliarden Dollar, heißt es.

Zugleich antizipiert die in Kommunikationsdiestleistungen engagierte Gesellschaft nun für 2002 "normalisierte Gewinne" von 2,36 bis 2,43 Dollar je Aktie, eingerechnet den Effekt der angepassten Bilanzierungsregeln nach FAS 142 und bereinigt um Wechselkurseinflüsse. Zuvor war BellSouth noch von einem Gewinnwachstum in der Spanne drei bis fünf Prozent ausgegangen auf Basis eines für das Jahr 2001 erzielten Gewinns je Aktie von 2,34 Dollar. First Call schätzt 2002 den "normalisierten" Umsatz bzw. Gewinn auf 30,38 Milliarden Dollar bzw. 2,40 Dollar/Aktie.

Das Unternehmen sei anhaltend mit dem direkten Einfluss der Konjunkturschwäche in Nordamerika und auf den lateinamerikanischen Märkten konfrontiert, erklärte dazu die Gesellschaft. Insbesondere hätten Zusammenbrüche bei konkurrierenden Carriern die Nachfrage bei den Dienstleistungen geschwächt und letztlich das Ergebnis im zweiten Quartal um 0,02 Dollar/Aktie gedrückt.

Bell South hat im inländischen Mobilfunkgeschäft im Erstquartal einen Umsatz von 1,2 Milliarden Dollar realisiert, was der 40-Prozent-Beteiligung an Cingular entspreche. Cingular habe 533.000 Abonnenten hinzugewonnen und den Berichtszeitraum mit einem Kundenstamm von 21,8 Mio Nutzern abgeschlossen. In konsolidierter Rechnung fiel der Umsatz in Lateinamerika um 15,1 Prozent auf 656 Millionen Dollar im Zusammenhang mit der Währungsabwertung und den Problemen in Argentinien und Venezuela.

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