Nur noch Hürde in Brüssel
Durchbruch für Chipfabrik

Das Eigenkapital für die geplante Chipfabrik in Frankfurt (Oder) ist nach monatelanger Zitterpartie endgültig gesichert.

dpa FRANKURT (ODER). Alle Investoren hätten die Verträge unterschrieben, teilte der Chipfabrik-Betreiber Communicant am Donnerstag mit. Die Fabrik soll im dritten Quartal 2003 eröffnet werden und kostet voraussichtlich 1,5 Milliarden Euro. Das Eigenkapital in Höhe von 374 Millionen Euro kommt von der Investitions- und Landesbank des Landes Brandenburg, vom Chiphersteller Intel und vom Emirat Dubai. Auch das Frankfurter Institut für Halbleiterphysik (IHP) ist beteiligt.

"Wir haben jetzt die Voraussetzung dafür geschaffen, positive Entscheidungen aus Berlin und Brüssel zu erhalten", sagte Obermann. Die Betreiber des Prestige-Objektes müssen noch mit einigen bürokratischen Hürden kämpfen - vor allem in Brüssel. Die EU-Wettbewerbskommission muss noch die staatlichen Hilfen genehmigen. Im Finanzierungskonzept für das Chipwerk sind rund 357 Millionen Euro aus staatlichen Fördertöpfen eingeplant.

Der Antrag auf die staatliche Förderung liegt in Brüssel noch nicht vollständig vor. Das Wettbewerbskommissariat habe noch drei Fragen gehabt, diese seien jetzt beantwortet, sagte Obermann. "Brüssel wird nach der Sommerpause entscheiden." Die Frist für die Prüfung des Antrags beginnt, wenn alle Unterlagen vollständig sind. Dann können sich die Brüsseler Wettbewerbshüter zwischen 2 und 18 Monaten Zeit für eine Entscheidung nehmen.

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