Nur Platz fünf in Reichweite
Deutsche Ringerinnen enttäuschten

Bei der Premiere der Ringerinnen bei Olympia waren die deutschen Starterinnen vom Pech verfolgt. Verletzungen und Pech in der Auslosung waren nur einige der Gründe.

ATHEN. Die deutschen Ringerinnen sind bei ihrer olympischen Premiere ohne Medaillen geblieben. Sowohl Brigitte Wagner (Hallbergmoos) als auch Stephanie Groß (Ückerath) und Anita Schätzle (Mainz-Laubenheim) kämpfen am Montag in der Ano-Liossia-Halle von Athen jeweils um die Qualifikation für Platz fünf. Die Deutschen hatten am Sonntag in ihren Vorrundengruppen jeweils einen Kampf gewonnen und einen verloren.

Damit kamen sie nicht über zweite Plätze hinaus und verpassten den Einzug in die Halbfinals. "Das Glück war nicht auf unserer Seite. Das ist nicht das Ergebnis, das wir uns vorgestellt hatten", sagte Bundestrainer Jürgen Scheibe. Ex-Weltmeisterin Wagner, der die größten Chancen auf einen Medaillengewinn im dreiköpfigen deutschen Team eingeräumt wurden, musste sich in der Gewichtsklasse bis 48 kg der japanischen 51-kg- Weltmeisterin Chiharu Icho durch einen Schultersieg zwei Sekunden vor Schluss geschlagen geben. "Brigitte hätte eine Medaille holen können. Aber mit der Japanerin hat es sie bei der Auslosung knüppelhart getroffen", sagte Scheibe. In der anschließenden Auseinandersetzung besiegte die 20 Jahre alte Schülerin die Kanadierin Lindsay Belisle mit 4:3.

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